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Frauenstammtisch zum Thema "Nach Deutschland gekommen. Dein Beruf teilweise oder gar nicht anerkannt - wie kannst du trotzdem starten?"

Am 11. Juni 2026 fand im Frauenzentrum Erfurt der Stammtisch „Frauenpower“ – Vernetzungstreffen für Frauen mit und ohne Migrationsgeschichte statt. Die Veranstaltung wurde vom Haus der Amerikas in Erfurt e.V., dem Frauenzentrum Erfurt, der KAUSA-Landesstelle Thüringen sowie der Landeshauptstadt Erfurt organisiert.

Frauenstammtisch am 11.06.2026 (© KAUSA-Landesstelle Thüringen)

Frauenstammtisch am 11.06.2026 (© KAUSA-Landesstelle Thüringen)

Ziel des regelmäßigen Treffens ist es, Frauen mit Migrationsgeschichte durch Information, Austausch und Vernetzung zu stärken und ihnen Orientierung auf ihrem beruflichen Weg zu bieten.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema:

„Nach Deutschland gekommen. Dein Beruf teilweise oder gar nicht anerkannt – wie kannst du trotzdem starten? Teil II: Ein kurzer Input zu den Aufgaben und Angeboten der Agentur für Arbeit.“

Den fachlichen Input gestaltete Anja Brüning, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte. Sie informierte die Teilnehmerinnen über die Aufgaben und Unterstützungsangebote der Agentur für Arbeit und stellte verschiedene Möglichkeiten der beruflichen Orientierung, Weiterbildung und Qualifizierung vor.

Im Anschluss beantwortete Sabine Weigand, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters Erfurt, die Fragen der Teilnehmerinnen. Dabei standen insbesondere Themen wie Fördermöglichkeiten, Leistungen des Jobcenters sowie individuelle Unterstützungsangebote für den Einstieg in Ausbildung und Arbeit im Mittelpunkt.

Ein weiterer Programmpunkt war die Vorstellung des Projekts FrauenNetz.Werk durch Zarrina Sharipova, Projektleiterin bei DaMigra e.V. Sie stellte das neue Projekt und dessen Angebote für Frauen mit Migrations- und Fluchtbiografie vor. Das Projekt unterstützt Frauen unter anderem bei der beruflichen Orientierung, der Arbeitsplatzsuche, Bewerbungsprozessen sowie beim Aufbau von Netzwerken und stärkt ihre gesellschaftliche und berufliche Teilhabe.

Im anschließenden Austausch nutzten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, ihre eigenen Erfahrungen einzubringen, Fragen zu stellen und sich über Herausforderungen und Chancen auf dem Weg in den deutschen Arbeitsmarkt auszutauschen. Besonders die Themen Anerkennung ausländischer Abschlüsse, Weiterbildungsmöglichkeiten sowie regionale Unterstützungsangebote stießen auf großes Interesse.

Die Veranstaltung trug zur Stärkung der beruflichen und gesellschaftlichen Teilhabe von Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte bei. Durch die Kombination aus fachlichen Informationen, Erfahrungsaustausch und Vernetzung konnten die Teilnehmerinnen konkrete Unterstützungsmöglichkeiten kennenlernen und neue Impulse für ihre berufliche Zukunft gewinnen.

Die Förderer der KAUSA-Landesstelle Thüringengefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und JugendBildungskettenBundesinstitut für Berufsbildung