Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Schülerinnen und Schüler mit Migrationsbiografie – insbesondere in Abschluss- und BVJ-Klassen – auf ihrem weiteren Bildungs- und Berufsweg gezielt begleitet werden können. Dabei wurden bestehende Unterstützungsstrukturen, Herausforderungen im Schulalltag sowie regionale Bedarfe thematisiert.
Die Präsentation der KAUSA-Landesstelle Thüringen bot Anlass für einen intensiven Austausch über die Bedeutung der Elternarbeit und die Notwendigkeit einer frühzeitigen beruflichen Orientierung. Darüber hinaus konnten Kontakte zu Vertreter:innen des Staatlichen Schulamtes Ostthüringen sowie der IHK Ostthüringen aufgebaut bzw. vertieft werden.
Als Ergebnis der Gespräche wurden erste Ansätze für eine Zusammenarbeit entwickelt. Derzeit wird die Umsetzung gemeinsamer Maßnahmen zur Berufsorientierung an Schulen im Altenburger Land vorbereitet, um Jugendlichen mit Migrationsbiografie und ihren Familien den Zugang zu Ausbildung und beruflichen Perspektiven zu erleichtern.
Die Veranstaltung leistete einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung der beteiligten Akteur:innen und zur Weiterentwicklung bedarfsgerechter Unterstützungsangebote in der Region.

