Der inhaltliche Fokus der Veranstaltung lag diesmal auf dem Thema:
„Sicherheit im öffentlichen Raum und Angst(T)räume“
Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen wurde erarbeitet, was Sicherheit im öffentlichen Raum bedeutet, wie sich reale Gefahr und gefühlte Unsicherheit unterscheiden und welche Faktoren (z. B. Beleuchtung, Uhrzeit, Umfeld, soziale Kontrolle) das Sicherheitsgefühl beeinflussen. Die Teilnehmerinnen brachten eigene Alltagserfahrungen ein und reflektierten, welche Orte sie als sicher oder unsicher wahrnehmen.
Einen fachlichen Input zum Thema gab Heike Langguth, Bürgermeisterin der Stadt Erfurt und zuständig für das Dezernat 3 (Bürgerangelegenheiten, Sicherheit und Ordnung). In ihrem Beitrag ging sie auf kommunale Perspektiven von Sicherheit, Herausforderungen im öffentlichen Raum sowie Handlungsmöglichkeiten auf städtischer Ebene ein. Der Input bildete eine wichtige Grundlage für die anschließenden Diskussionen.
Ergänzend zum Input fand ein kurzer Workshop zum Thema „Sicherheit im öffentlichen Raum“ statt, der von Yara Mayassah (Bildungsreferentin) fachlich gestaltet wurde.
Im Workshop wurden praxisnahe Strategien zur Stärkung des persönlichen Sicherheitsgefühls, Handlungsmöglichkeiten in Unsicherheits- oder Angstsituationen sowie präventive Ansätze im Alltag thematisiert.
Zum Abschluss des Workshops erhielten die Teilnehmerinnen ein Handout mit wertvollen und alltagsnahen Tipps, das sie bei der Einschätzung von Situationen und im Umgang mit Unsicherheitsgefühlen im öffentlichen Raum unterstützen soll.
Die Veranstaltung war insgesamt dialogorientiert und partizipativ gestaltet. Neben moderierten Gesprächsrunden gab es Raum für offenen Erfahrungsaustausch, gegenseitige Unterstützung und solidarische Vernetzung. Die Atmosphäre war von Vertrauen, Respekt und Offenheit geprägt.

