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„Frauenpower – Vernetzungstreffen für Frauen mit und ohne Migrationsgeschichte“

Am Dienstag, den 9. Dezember 2025, fand von 15:30 bis 18:30 Uhr der Frauenstammtisch „Frauenpower“ im FrauenZentrum Erfurt, Pergamentergasse 36, 99084 Erfurt, statt.

Der Frauenstammtisch richtete sich an Frauen mit und ohne Migrationsgeschichte und bot einen geschützten Raum für Austausch, Vernetzung und Empowerment. Ziel der Veranstaltung war es, Frauen miteinander zu vernetzen, ihre Erfahrungen sichtbar zu machen und sie in ihrer gesellschaftlichen und beruflichen Teilhabe zu stärken.

Sopio Kaplan leitet den Frauenstammtisch (© KAUSA-Landesstelle Thüringen)

Sopio Kaplan leitet den Frauenstammtisch (© KAUSA-Landesstelle Thüringen)

Der inhaltliche Fokus der Veranstaltung lag diesmal auf dem Thema:

„Sicherheit im öffentlichen Raum und Angst(T)räume“

Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen wurde erarbeitet, was Sicherheit im öffentlichen Raum bedeutet, wie sich reale Gefahr und gefühlte Unsicherheit unterscheiden und welche Faktoren (z. B. Beleuchtung, Uhrzeit, Umfeld, soziale Kontrolle) das Sicherheitsgefühl beeinflussen. Die Teilnehmerinnen brachten eigene Alltagserfahrungen ein und reflektierten, welche Orte sie als sicher oder unsicher wahrnehmen.

Einen fachlichen Input zum Thema gab Heike Langguth, Bürgermeisterin der Stadt Erfurt und zuständig für das Dezernat 3 (Bürgerangelegenheiten, Sicherheit und Ordnung). In ihrem Beitrag ging sie auf kommunale Perspektiven von Sicherheit, Herausforderungen im öffentlichen Raum sowie Handlungsmöglichkeiten auf städtischer Ebene ein. Der Input bildete eine wichtige Grundlage für die anschließenden Diskussionen.

Ergänzend zum Input fand ein kurzer Workshop zum Thema „Sicherheit im öffentlichen Raum“ statt, der von Yara Mayassah (Bildungsreferentin) fachlich gestaltet wurde.

Im Workshop wurden praxisnahe Strategien zur Stärkung des persönlichen Sicherheitsgefühls, Handlungsmöglichkeiten in Unsicherheits- oder Angstsituationen sowie präventive Ansätze im Alltag thematisiert.

Zum Abschluss des Workshops erhielten die Teilnehmerinnen ein Handout mit wertvollen und alltagsnahen Tipps, das sie bei der Einschätzung von Situationen und im Umgang mit Unsicherheitsgefühlen im öffentlichen Raum unterstützen soll.

Die Veranstaltung war insgesamt dialogorientiert und partizipativ gestaltet. Neben moderierten Gesprächsrunden gab es Raum für offenen Erfahrungsaustausch, gegenseitige Unterstützung und solidarische Vernetzung. Die Atmosphäre war von Vertrauen, Respekt und Offenheit geprägt.

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